Marktuntersuchung „Potenzial und Marktstrategien für die Frühstart-Rente“
01.09.2025. Drei Viertel der Eltern mit Kindern zwischen vier und 16 Jahren haben bereits von der Frühstart-Rente gehört. Darunter haben die meisten (82%) vom monatliche Förderbetrag in Höhe von 10 Euro gehört. Von einer möglichen Steuerfreiheit auf Kapitalerträge haben unter diesen Kennern der Frühstart-Rente nur 53 Prozent gehört. Nach Erläuterung der bisher bekannten Eckpunkte einer Frühstart-Rente finden 56 Prozent der Eltern diese sehr gut oder sogar ausgezeichnet. Ein weiteres Viertel (23%) findet sie zumindest gut. Vor allem Eltern von jüngeren Kindern bis 12 Jahren können sich für die Frühstart-Rente begeistern.
„Die zentralen Eckpunkte der möglichen Frühstart-Rente lassen ein großes Interesse bei Eltern erkennen. Dies liefert den dringend benötigten Schub für die private Altersvorsorge der jungen Generation“, kommentiert Martin Gattung, Gründer und Geschäftsführer von Aeiforia, die Ergebnisse.
Dies sind die Ergebnisse der Marktuntersuchung „Potenzial und Marktstrategien für die Frühstart-Rente“, die von Sirius Campus und Aeiforia unter 802 repräsentativ befragten Eltern mit Kindern im Alter zwischen vier und 16 Jahren im Juli 2025 durchgeführt wurde.
Frühstart-Rente elektrisiert bestimmte Zielgruppen
Zwei Fünftel (41%) der Eltern wollen sich nach Einführung über die neue Frühstart-Rente informieren. Fast ein Drittel (31%) will bestimmt eine Frühstart-Rente abschließen – ein sehr hoher Wert für ein neues Finanzprodukt. Bei den 9,7 Millionen Schülern im Alter von 6 bis 17 Jahren liegt das Potenzial bei rund drei Millionen Abschlüssen. Dabei blicken Kunden nicht nur auf ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder Sparkasse. Auch Rentenversicherungen und Bausparverträge werden als mögliche Produktvariante für eine Frühstart-Rente gewünscht. So wollen sich nur 30 Prozent zuerst bei einer Bank oder Sparkasse beraten lassen. Ein Fünftel (20%) möchte als Erstes seinen Versicherungsvertreter und ein Zehntel (10%) seinen Finanz- und Versicherungsmakler ansprechen. Auch Vergleichsportale (12%) und Bausparkassenvertreter (7%) werden als erste Anlaufstellen für eine Frühstart-Rente in Betracht gezogen.
„Die Möglichkeiten der Angebotsgestaltung sind noch nicht abzusehen und wurden deswegen in unserer Untersuchung breit untersucht. Dabei sind unterschiedliche Präferenzen für Anlageformen vom gemanagten Portfolio bis zum Robo-Advisor sowie für Zusatzleistungen wie Schülerunfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen zu erkennen. Anbieter sollten überlegen, welche Varianten sie für eine kundenorientierte Angebotsauswahl gestalten“, gibt Dr. Oliver Gaedeke, Gründer und Geschäftsführer von Sirius Campus, zu bedenken.
Weitere Informationen zur Marktuntersuchung „Potenzial und Marktstrategien für die Frühstart-Rente“ mit Umsetzungsempfehlungen für Produktentwickler findet ihr hier:
Dr. Oliver Gaedeke
oliver.gaedeke@siriuscampus.de
0152 38 24 66 40